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Selbstbestimmung

Selbstbestimmung.

Sich selbst bestimmen.

Über sich selbst bestimmen.

Selbstbestimmung
Selbstbestimmung

Zu diesem Thema wähle ich ein Bild mit einem etwas religiösen Inhalt. Michael im Kampf gegen den Drachen.

Warum?

Weil wir es auch ohne religiösen Hintergrund betrachten können und es genau das ausdrückt, was ich unter Selbstbestimmung verstehe.

Nämlich Licht und Schatten auseinander zu halten. Gut und böse zu trennen. Freund und Feind zu unterscheiden.

Das klingt sehr krass und wirkt im ersten Moment vielleicht etwas befremdlich und sehr extrem. Aber geht es bei Selbstbestimmung nicht genau darum, zu sehen, was wir selber wollen? Was wir können? Wo entlang unser Weg führt? Und vor allem darum, wie wir das alles machen?

Wir wollen frei sein in der Art, wie wir unser Leben leben, frei von äußeren Zwängen, die überflüssig sind. Wir wollen das Vertrauen in uns selber haben, in unsere eigenen Ideen, in unsere Entscheidungen. Wir wollen akzeptiert werden für das, was wir sind und was wir tun.

Und da fängt Selbstbestimmung an:

Wir müssen uns selbst akzeptieren in dem was wir tun, entscheiden und an Ideen entwickeln . Müssen uns selbst bestärken, wenn wir zweifeln. Uns selbst loben, wenn wir Ziele erreicht haben. Uns selbst korrigieren, wenn wir einen Irrtum erkannt haben. Dann bestimmen wir uns selbst.

Wie das gehen kann?

Vielleicht, indem wir auf die feinen Stimmen in unserem Inneren hören, die manchmal von zu vielen äußeren Stimmen übertönt werden. Vielleicht, indem wir manchmal langsamer machen, als wir im ersten Moment wollen. Vielleicht, indem wir manchmal genauer hinschauen und hinterfragen, was wir sehen. Vielleicht, indem wir nicht in erster Linie darüber nachdenken, was andere denken würden, sondern mit uns selbst achtsam und liebevoll umgehen.

Dann können unsere Stärken unsere Schwächen überwinden und wie auf dem Bild das Licht das Dunkle besiegen.

Ziegen und Zickereien

So gerne wir uns immer im besten Licht darstellen wollen, so gehört es doch zu uns, auch mal zickig zu sein und mit den imaginären Hörnern zu drohen und uns größer zu machen, als wir sind.

Ziegen

Dabei sind Ziegen lustige Gesellen, sie sind verschmust und man kann viel Spaß mit ihnen haben. Woher kommt es denn, dass es bei uns Menschen heißt, wir seien zickig? Ich weiß es nicht. Denn alle Ziegen, die ich bisher kennen gelernt habe in meinem Leben und von denen mich einige zwei Jahre lang begleitet haben, hatten kein solches Verhalten, was wir von als zickig bezeichneten Menschen kennen.

Aber ist es nicht oft im Leben so, dass Fragen auftauchen, auf die es keine Antwort gibt? Oder zunächst keine Antwort zu finden ist? Und kennen wir nicht alle Situationen und Zeiten im Leben, zu denen immer wieder neue Fragen auftauchen, sobald wir eine Antwort gefunden haben? Dann wissen wir, mit diesem Thema sollten wir uns länger beschäftigen und mehr darüber nachdenken. Sind die Fragen dagegen schnell und leicht beantwortet, können wir uns getrost dem nächsten zuwenden.

Aber egal was wir tun und welche Fragen wir gestellt bekommen. Wir sollten immer das Vertrauen haben können, der Situation und der Frage gewachsen zu sein. Sollten wir Angst haben, dass dies nicht der Fall ist, kann es helfen, kleinere Schritte zu gehen, die Richtung aber beizubehalten.